Milch-Café

Doula und Stillberaterin im Markgräflerland 

Corinna Jäger

Für die Geburt Deines Babys ist es wichtiger
WEN Du mitnimmst, als WAS Du mitnimmst.

Wer soll Dich und Deinen Partner emotional begleiten?

Wie willst Du Dich auf Deine Stillzeit mit Deinem Baby vorbereiten?


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Vom Kinderwunsch bis zur Familienzeit

Begleitung in der Schwangerschaft, auf
der Geburtsreise und in den Wochen
nach der Geburt und der Stillzeit.
 

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Was ist eine Doula?

Das Wort „Doula“ kommt ursprünglich aus dem Altgriechischen und bedeutet „Dienerin der Frau“. Eine Doula ist eine geburtserfahrene Frau, die eine Frau (und ihren Partner/ ihre Partnerin) während der Schwangerschaft, auf der Geburtsreise und in den Wochen nach der Geburt begleitet und sie nach ihren Wünschen emotional, praktisch und mit hilfreichen Informationen unterstützt. Sie konzentriert sich ganz auf die Frau/ das Paar. 


Es war und ist in vielen Kulturen üblich, dass sich Frauen gegenseitig mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen in der Schwangerschaft, bei der Geburt und in den Wochen nach der Geburt unterstützen. 

Vorteile der Geburtsbegleitung durch eine Doula

Eine kontinuierliche 1:1 Begleitung während der gesamten Geburt durch eine vertraute Person 

  • kann die Geburtsdauer um einige Stunden verkürzen
  • kann den Bedarf und damit die Menge der Schmerzmittel oder Wehen fördernden Mittel reduzieren
  • kann die Eingriffsrate verringern (Verringerung von Zangen-/Saugglockengeburt und Kaiserschnitten)
  • kann den Stillerfolg erhöhen
  • kann die Häufigkeit von nachgeburtlichen Depressionen verringern
  • kann die Bindung zwischen Mutter und Kind stärken
  • kann die Paarbeziehung stärken 


Quelle: 'Doula, der neue Weg der Geburtsbegleitung'
Mosaik-Verlag (1995), ISBN-Nr. 10-3576104143
Autoren: Marshall H. Klaus, John H. Kennell, Phyllis H. Klaus


Meine Aufgaben als Doula

• Euch kennenlernen und eine Vertrauensbasis aufbauen


• Informationen geben rund um die Schwangerschaft, die Geburtsreise und die Wochen nach der Geburt und hierzu Fragen beantworten

• Verbindung zwischen Dir, Deinem Partner und dem Baby aufbauen und unterstützen

• Gemeinsam lernen Bedürfnisse zu erkennen und gegenüber Hebammen und ÄrztInnen formulieren zu können, was Dir selbst wichtig ist

• Emotionale Stütze für Dich und Deinen Partner sein

• Garantierte, kontinuierliche 1:1 Begleitung auf der Geburtsreise - bei Spontangeburt und Wunschkaiserschnitt, ganz nach Deinen Bedürfnissen

Be a Doula! Don´t Do-ula 

(Debra Pascali-Bonaro) 

Vaginale Geburt am Termin S3 Leitlinie

Wichtiges Thema in 2021 ist die neu veröffentlichte  Leitlinie

Die Einleitung beginnt mit den Worten: 
"Die Geburt bleibt ein wesentlicher Augenblick in unserem Leben und dies betrifft nicht nur das Kind,  dessen Leben von seiner Geburt beeinflusst werden kann. Auch für die werdende Mutter, den werdenden Vater und deren Familien ist dieser Augenblick ein  lebensverändernder Moment."

Punkt 3 Aufklärung und Beratung besagt unter anderem: 
"Frauen und ihre Familien müssen in die  Entscheidungsprozesse, die sich im Verlauf der  Schwangerschaft und der Geburt ergeben, einbezogen  werden. Die Schwangeren haben das Recht, über Art,  Umfang, Durchführung, zu erwartende Folgen und Risiken von Maßnahmen sowie ihre Notwendigkeit, Dringlichkeit, Eignung und Erfolgsaussichten in mündlicher Form, für sie verständlich, umfassend und rechtzeitig informiert zu werden, so dass sie eine wohlüberlegte Entscheidung treffen können."

Punkt 4.4 Essen und Trinken unter der Geburt besagt unter anderem:
"Frauen dürfen unter Geburt trinken."
"Frauen dürfen unter der Geburt leichte Kost zu sich nehmen."

Punkt 5.2 Kardiotokographie (CTG) besagt zum Schreiben eines CTGs unter anderem:

"Auf eine CTG Aufzeichnung sollte bei einer Niedrig-Risiko- Schwangeren in der aktiven Eröffnungsphase verzichtet werden"
"Wenn das CTG Muster unauffällig ist, kann das CTG nach 20 Minuten wieder entfernt werden."
"Es sollen keine Entscheidungen während der Geburt allein auf Grundlage des CTGs getroffen werden."

 

Des Weiteren liegen den Empfehlungen die „12 Schritte“ der International Childbirth Initiative zu Grunde.  Beispielhaft drei Schritte:
Schritt 1
"Behandeln Sie jede Frau und jedes Neugeborene mit Mitgefühl, Respekt und Würde."
Schritt 4
"Erkennen Sie das Recht der Mutter auf kontinuierliche Unterstützung während der Wehen und der Geburt an."
Schritt 5
"Bieten Sie nicht-pharmakologische, wohltuende und schmerzlindernde Maßnahmen während der Wehen als sichere erste Optionen an."

(Quelle: https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/015-083.html)